Heimturnier des SZC Waltenschwil-Kallern
Gutes Wetter, viele Zuschauer und zwei starke regionale Vereine. So lautet die positive Bilanz am Seilziehturnier in Waltenschwil.
Josip Lasic
Rund 300 Besucher am Samstag und noch ...
Heimturnier des SZC Waltenschwil-Kallern
Gutes Wetter, viele Zuschauer und zwei starke regionale Vereine. So lautet die positive Bilanz am Seilziehturnier in Waltenschwil.
Josip Lasic
Rund 300 Besucher am Samstag und noch einmal so viele am Sonntag. Die Bilanz am Heimturnier des Seilziehclubs Waltenschwil-Kallern ist positiv. «Es ist schön, dass wir so viele Menschen begrüssen dürfen», sagt «WaKa»-Präsident Stefan Breitenstein.
Im Club war die Angst da, dass es regnen würde und die Zuschauer ausbleiben würden. Das Gegenteil war der Fall. Am Sonntag war es fast zu heiss. «Wichtig für die Athleten ist, dass sie viel trinken», so Breitenstein. «Sollte etwas passieren, haben wir Samariter vor Ort.» Diese mussten glücklicherweise nicht eingreifen. Ausser kleineren Blessuren gab es keine Vorfälle.
Der Nachbar dominiert
Sportlich lief das Turnier auch nach Wunsch. In der Kategorie Männer 580 kg konnte sich Waltenschwil-Kallern den 5. Rang sichern. In der Jahreswertung schloss «WaKa» auf Rang 6 ab. «Das ganze Team ist sehr zufrieden», so der Vereinspräsident.
In der Kategorie Mixed 580 kg lief es dem Gastgeber nicht so optimal. Das Team hat das Heimturnier auf dem 7. und damit letzten Rang abgeschlossen. In der Jahreswertung konnte auch die Mixed-Mannschaft den 6. Rang holen. Beim U23-Open-Turnier holte «WaKa» Rang 4. «Das Team ist in seinem ersten Jahr», sagt Breitenstein. «Sie sammeln noch Erfahrungen.»
Noch besser lief es dem Freiämter Nachbar aus Sins. In der Kategorie Männer 580 kg holte Sins I den Tagessieg und Sins II den 3. Rang. Sins I konnte dadurch den Schweizer-Meister-Titel gewinnen. In der Kategorie Mixed 580 kg konnte Sins II den 2. Rang holen und Sins I Rang 4. In der Jahreswertung ist Sins I Vize-Schweizer-Meister geworden. Bei der U23 Open landete Sins auf dem 2. Platz. «Sins hat viele junge und gute Seilzieher», betont Breitenstein den Grund für die Erfolge des Nachbarn.
Mehr Teams möglich gewesen
Einziger Wermutstropfen war die Beteiligung am Plauschturnier. «Nur» drei Männermannschaften und sechs Mixed-Teams sind gestartet. «In den Vorjahren war die Beteiligung jeweils grösser», sagt der Vereinspräsident. Dass dieses Jahr weniger Plauschteams erschienen sind, führt Breitenstein auf diverse Anlässe in der Region, die parallel zum Seilziehturnier liefen, zurück. Das Fazit bleibt positiv. Das Turnier war eine gute Werbung für den Seilziehsport.