Umzug am Jugendfest in Fahrwangen
Leuchtende Farben, witzige Kostüme und perfektes Sommerwetter: Nach 16 Jahren machte der Umzug eine grossartige Rückkehr und läutete das Jugendfest in Fahrwangen ein.
Zahlreiche Vereine, Schülerinnen und ...
Umzug am Jugendfest in Fahrwangen
Leuchtende Farben, witzige Kostüme und perfektes Sommerwetter: Nach 16 Jahren machte der Umzug eine grossartige Rückkehr und läutete das Jugendfest in Fahrwangen ein.
Zahlreiche Vereine, Schülerinnen und Schüler nahmen die neugierigen Besucher auf eine Reise «rond om d Wält» mit. Unter diesem Motto fand das diesjährige Jugendfest in Fahrwangen statt. «Das Jugendfest Fahrwangen ist immer ein wenig begleitet vom Satz ‹es bezeli verockt darfs si›», erklärt OK-Präsident Fredi Leimgruber. In der Tat, am Samstagmorgen versammelten sich Astronauten, Piloten, Indianer und andere kreative Gestalten auf dem Bärenplatz und wurden von Mami und Papi sowie Gspänli aus benachbarten Dörfern bewundert.
Corinne und Beat Schumacher aus Seengen begleiteten ihre Kinder, die im Jugendsamariterverein mitwirken, und weitere Kollegen, die am Umzug teilgenommen haben. «Wir haben gute Erinnerungen an unsere Jugendfeste: Es gab immer schönes Wetter, wir konnten schöne Kleider anziehen und alles war farbenfroh», erinnern sich die beiden zurück. Am Umzug in Fahrwangen herrschte eine ähnliche Atmosphäre. «Ich finde es schön, so wie es ist», sagt Marius Bugmann aus Meisterschwanden, «es ist toll und lustig zu sehen, wie alle verkleidet sind. Nächstes Mal mache ich vielleicht auch mit.»
Ein erfolgreiches Jugendfest
Insgesamt haben rund 2500 Personen das Jugendfest in Fahrwangen besucht. «Die Rückmeldungen waren sehr positiv. Die Besucher schätzten das kulinarische Angebot sehr, das 13 Menüs beinhaltete», berichtet Leimgruber. Auch das Interesse am Umzug schien ausserordentlich gross zu sein. Dies hängt damit zusammen, dass der letzte Umzug bereits 16 Jahre her ist.
Durch die kompakte Routenwahl konnte der Bärenplatz dreimal überquert werden. Am Umzug hat sich die gesamte Schülerschaft aus Fahrwangen kreativ beteiligt – vom Kindergarten bis zur Bezirksschule waren alle mit dabei. Auch lokale Vereine haben sich ihnen angeschlossen, sodass schliesslich 26 Gruppen teilgenommen haben. Nach dem Umzug konnten die Umzugsteilnehmer und Besucher bereits das vielfältige Spielund Aktivitätenangebot am Jugendfest ausprobieren. Dabei sind das «Spiel ohne Grenzen», die Slackline über einen grossen Pool und die Schmierseifenbahn besonders gut bei den Kindern und Jugendlichen angekommen.
Ob der Umzug am nächsten Jugendfest in vier Jahren wiederholt wird, bleibt noch offen. «Es wäre schön, wenn beim nächsten Mal wieder ein Umzug stattfinden würde», wünscht sich Fredi Leimgruber. Und auch das Lächeln der Kinder und ihre strahlenden Kinderaugen verraten, dass der spektakuläre Umzug das benötigte Potenzial besitzt, um sich in den nächsten Jahren als Jugendfesttradition zu entfalten. --mnj