Waltenschwiler Kinder zeigten ihre Werke während eines Wochenendes
Alle zwei Jahre werden im Waltenschwiler Schulhaus in einer Ausstellung sämtliche Arbeiten vom Kindergarten bis zur sechsten Klasse der Öffentlichkeit ...
Waltenschwiler Kinder zeigten ihre Werke während eines Wochenendes
Alle zwei Jahre werden im Waltenschwiler Schulhaus in einer Ausstellung sämtliche Arbeiten vom Kindergarten bis zur sechsten Klasse der Öffentlichkeit präsentiert.
Susanne Schild
Im Mittelpunkt der traditionellen Ausstellung in Waltenschwil standen die Kunstwerke der rund 280 Schülerinnen, Schüler und Kindergärtler. Eltern, Freunde und andere Interessierte waren gekommen, um die Bilder und Skulpturen zu bewundern. Querbeet wurde gezeigt, was in den letzten zwei Jahren in den Fächern Zeichnen, Werken und Textiles Werken geleistet wurde. Das Schulhaus wurde durch die Kunst belebt.
Für das leibliche Wohl sorgte eine Festwirtschaft. Musikalisch wurde der Anlass vom Gitarrenensemble der Musikschule umrahmt.
Tanzende Kühe und Müllskulpturen
Tanzende Kühe, abstrakte Igel und bunte Vögel. Experimente mit Naturmaterialien und Müllskulpturen, Froschkönige und Samichläuse. Kunst, die durch die Jahreszeiten führte, und immer hatten sich als Künstler die Kinder betätigt. «Schön, dass so viele gekommen sind», freute sich auch Schulleiterin Edith Frey. «Wir wollen, dass die Kinder Wertschätzung für ihre Kunstwerke bekommen», meinte die Pädagogin. Entsprechend strahlend waren dann während der Ausstellung auch die Kinderaugen, wenn sie ihre eigenen Werke in der Ausstellung erblickten. Malen, zeichnen, gestalten, betrachten, verändern, auswählen, zuhören, erleben, schneiden, kleben, reissen, Fantasie zulassen, hämmern, sprayen, und das über zwei Jahre hinweg. Daraus entstanden sind Hunderte von kleinen und grossen Kunstwerken. Ein Spiegelbild der Kreativität an der Schule. Werklehrer Andy Bächer demonstrierte live mit einer Klasse, wie der Werkunterricht abläuft. «So bekommen die Eltern einen direkten Einblick in die Arbeit ihrer Kinder und in den Unterricht», erklärte er das Konzept. «Mir ist es wichtig, dass die Kinder lernen, mit Werkzeugen umzugehen. Jeder sollte in der Lage sein, einen Nagel in eine Wand zu schlagen, oder wissen, wie eine Bohrmaschine funktioniert. Hier wird für das Leben gelernt», strich der Pädagoge weiter heraus.