62 Sujets begeisterten Tausende Zuschauer am Strassenrand
Sagenhaftes Wetter und heldenhafte Organisation – besser hätte der Umzug in Muri nicht laufen können.
Vier Jahre hatte Muri warten müssen. Am Sonntag war es dann ...
62 Sujets begeisterten Tausende Zuschauer am Strassenrand
Sagenhaftes Wetter und heldenhafte Organisation – besser hätte der Umzug in Muri nicht laufen können.
Vier Jahre hatte Muri warten müssen. Am Sonntag war es dann endlich wieder so weit: Ein wahrhaft heldenhafter Umzug wälzte sich durch die City von Muri.
Dass die Gemeinde eine Fasnachtshochburg ist, hat sich an diesem Tag zweifellos bestätigt. 62 Sujets, 2000 aktive Teilnehmer und Tausende von Zuschauern am Strassenrand. «Dieser Umzug scheint rekordverdächtig zu sein. Grösser geht es fast nicht mehr», zieht René Neiger, Fasnachts-OK-Mitglied, Bilanz. Das gesamte OK sei sehr zufrieden.
Murianer Schulen waren phänomenal
Fast auf die Minute genau startete das Spektakel am Sonntag um 14 Uhr beim Restaurant Frohsinn. Auch das Wetter zeigte sich von seiner guten Seite. Entlang der Luzernerstrasse ging es durch den Turbokreisel, die Seetalstrasse hoch und die Marktstrasse wieder hinab. Sujet Nummer 0, «Blächreiz», lief diese Route genau umgekehrt. Die Musiker aus Leidenschaft sorgten so schon im Vorfeld für bombastische Stimmung am Strassenrand.
Das Motto «Heldehaft» sei von allen Seiten her vorbildhaft umgesetzt worden, bestätigte Umzugsleiter Fabian Huwiler. Besonders die Leistung der Murianer Schulen sei hier hervorzuheben. «Was hier an Einsatz gezeigt wurde, hat die Erwartungen bei Weitem übertroffen. Vor so viel Herzblut und Liebe zum Detail kann man nur noch den Hut ziehen», meinte Huwiler. Alles habe von Anfang bis Ende geklappt. «Wir sind den Fasnächtlern aus der Umgebung sehr dankbar, dass sie uns derart unterstützt haben und wir so gemeinsam einen unvergesslichen Umzug machen konnten», betonte Neiger. Alles habe wie am Schürchen funktioniert. Trotz der sehr hohen Besucherzahl habe es keine nennenswerten Zwischenfälle gegeben, so der Umzugsleiter.
Neben der rekordverdächtigen Besucherzahl sei der Verkauf aller Umzugsplaketten eine weitere Spitzenleistung. «4500 Stück hatten wir produzieren lassen. Dass am Ende keine einzige davon mehr zu kaufen war, davon wagten wir nicht einmal zu träumen.»
«Es war grossartig. Es hat einfach alles gepasst an diesem Tag. Angefangen beim Wetter über die Sujets,bis hin zur Stimmung am Strassenrand», schwärmte Fabian Huwiler. Das bestätigen auch die vielen positiven Feedbacks, die er aus der Bevölkerung erhalten hat. Nach so einer Leistung kann man sich bereits jetzt auf den nächsten Umzug freuen. Zeit dafür ist in den nächsten vier Jahren bestimmt. --sus