Vergleichen lohnt sich: Heizöl vs. Fernwärme
20.11.2018 WerbungStädte und Gemeinden setzen vermehrt auf Fernwärmeverbünde und arbeiten dabei auch öfters mit Anschlusszwängen, um die Wirtschaftlichkeit im Griff behalten zu können. Ob sich dies für die Hauseigentümer rechnet ist an vielen Orten fraglich. Vergleichen Sie ...
Städte und Gemeinden setzen vermehrt auf Fernwärmeverbünde und arbeiten dabei auch öfters mit Anschlusszwängen, um die Wirtschaftlichkeit im Griff behalten zu können. Ob sich dies für die Hauseigentümer rechnet ist an vielen Orten fraglich. Vergleichen Sie daher Angebote von Fernwärmeanbietern immer mit Angeboten für eine individuelle Ölheizung. Gerne unterstützen Sie dabei die Fachleute der Informationsstelle Heizöl.
Gegenüber der Fernwärme hat Heizöl verschiedene Vorteile für den Hauseigentümer zu bieten.
Unabhängigkeit
Im Heizölmarkt herrscht Konkurrenz und die Hausbesitzer können unter den Angeboten von verschiedenen Lieferanten wählen. Man begibt sich also nicht in ein Abhängigkeitsverhältnis. Heizöl kann an jeden Ort hin geliefert werden und es muss kein Anschluss für mehrere Jahre an ein bestimmtes Leitungsnetz vorgenommen werden.
So bleiben Hausbesitzer unabhängig von den Entscheidungen eines einzelnen Anbieters in seiner Region. Sind sie mit einem Heizöllieferanten unzufrieden, können sie ohne Probleme zu einem anderen Händler wechseln.
Versorgungssicherheit
Heizöl kann sehr einfach auf kleinem Raum gelagert werden und weist somit eine hohe Versorgungssicherheit auf. Es dient aus diesem Grund an vielen Orten für die Absicherung der Versorgung in Fernwärmenetzen. So wird öfters die Fernwärme über Heizöl bereitgestellt, ohne dass die Kunden darüber genau informiert sind.
Wirtschaftlichkeit
Die Ölheizung weist eine gute Wirtschaftlichkeit auf, weil einerseits die Investitionskosten tief sind und daneben Heizöl als Brennstoff ebenfalls über lange Zeitspannen günstiger angeboten wird als andere Energieträger. Aus diesen Gründen ist die Ölheizung meist die günstigste Variante, ein Haus warm zu halten. Zudem erreicht die Ölheizung mit der heutigen Brennwerttechnik einen hohen Wirkungsgrad von bis zu 99 %. Der Brennstoff wird durch die zusätzliche Nutzung der Wasserdampfenergie fast vollständig in Heizenergie umgesetzt.
Bei der Ölheizung ist die Wirtschaftlichkeit gegeben, daher entscheiden sich so viele Hauseigentümer immer noch für diese Art des Heizens. Es existieren keine Anschlusszwänge wie bei der Fernwärme. Die Hausbesitzer werden bei der Fernwärme oft mit langen Vertragslaufzeiten (20 bis 30 Jahre) gebunden, damit die Wirtschaftlichkeit der Netze kontrollierbar bleibt.
Kosten
Wie bereits oben erwähnt kann eine Ölheizung für relativ tiefe Investitionskosten erworben werden. Wenn dann noch die bestehende Infrastruktur weiter genutzt werden kann, so lohnt sich der Umstieg auf einen anderen Energieträger aus finanzieller Sicht nur noch in den seltensten Fällen.
Die Einsparungen können z. B. in Massnahmen der Gebäudeisolation investiert werden. So sind deutliche Reduktionen im Energieverbrauch möglich.
Preis
Der Preis beim Heizöl ist klar und leicht verständlich. Der Endkonsument kann leicht erkennen, welche Gesamtkosten er für seinen Brennstoff zu bezahlen hat. Beim Preis für Fernwärme muss man daran denken, dass neben dem Arbeitspreis oft auch noch eine Grundgebühr verrechnet wird. Dies erschwert eine schnelle Preisberechnung. So braucht es oft die Hilfe durch Fachpersonen, um einen korrekten Vergleich zwischen einer Ölheizung und einem Fernwärmeangebot berechnen zu können.
Ein Wechsel lohnt sich kaum
Betrachten wir all die aufgeführten Punkte, so schält sich heraus, dass sich ein Wechsel von Heizöl auf Fernwärme kaum lohnt. Vor allem die folgenden Punkte sprechen für einen Verbleib beim Heizöl:
– Der Heizölmarkt funktioniert nach dem Prinzip der Konkurrenz, Sie als Kunde können den Heizöllieferanten ohne weiteres wechseln
– In der Regel sind die Kosten für eine Ölheizung und den Brennstoff tiefer als bei der Fernwärme



