Äusserst erfolgreiche Waltenschwiler an der Seilzieh-Weltmeisterschaft im südafrikanischen Kapstadt
Die Schweiz ist eine Seilzieh-Nation und das Freiamt eine Seilzieh-Hochburg. Das bewiesen Daniel Strebel und Pirmin Emmenegger, beide aus Waltenschwil, am ...
Äusserst erfolgreiche Waltenschwiler an der Seilzieh-Weltmeisterschaft im südafrikanischen Kapstadt
Die Schweiz ist eine Seilzieh-Nation und das Freiamt eine Seilzieh-Hochburg. Das bewiesen Daniel Strebel und Pirmin Emmenegger, beide aus Waltenschwil, am Wochenende in Südafrika. Beide gehen mit zwei Goldmedaillen im Gepäck auf Reisen.
Annemarie Keusch
Nein, eine faustdicke Überraschung ist es nicht, dass WM-Neuling Pirmin Emmenegger nach den Titelwettkämpfen zwei Medaillen um den Hals trägt. Selbstverständlich ist es aber auch nicht. Viel Akribie war im Vorfeld gefragt, viel hartes Training brauchte es. Zu den zweimal wöchentlich stattfindenden Trainings mit dem Club in Waltenschwil kamen wochenendliche Einheiten mit der Nationalmannschaft.
Geschundene Hände zu Fäusten ballen
Die Schweiz repräsentieren zu dürfen, darauf freute sich der 20-jährige Waltenschwiler vor der Abreise nach Südafrika am meisten. Eine Medaille hatte der gelernte Landwirt zwar mehr als im Hinterkopf, in der Tasche aber noch nicht. Und jetzt sind es nicht nur zwei Medaillen, sondern gleich zwei goldene. In der Kategorie U23 und in der neuen Kategorie U23 Mixed standen die Schweizer am Schluss zuoberst auf dem Podest. In der Mixed-Kategorie zogen sie im Final gegen Schweden, in der U23-Kategorie gegen Deutschland. Beide Male zogen die Schweizer mit Pirmin Emmenegger den Gegner über die Linie und konnten ihre vom Wettkampf und vom vielen Training geschundenen Hände zu Fäusten ballen.
Goldmedaillen im Gepäck
Ein wichtiger Faktor im internationalen Erfolg des einen Waltenschwilers ist ein anderer Waltenschwiler. Sowohl U23- als auch U23 Mixed-Trainer ist seit vielen Jahren Daniel Strebel. Für sein Jahr für Jahr verändertes Team ist es die zehnte Goldmedaille in Serie. Dass es in der Mixed-Kategorie bei der ersten Austragung für Gold reichte, kommt als grosser Erfolg dazu.
Für beide Waltenschwiler ist die Afrikareise noch nicht fertig. Unabhängig voneinander verbringen sie noch zwei Wochen Ferien. Mit je zwei Goldmedaillen im Gepäck.