Eröffnung der K-13 auf dem Villmerger Dorfplatz
Vor drei Jahren waren über 1500 Besucher in den Ateliers von verschiedenen Freiämter Künstlern. Dieses Wochenende sollten es noch mehr sein, sagt Mitorganisator Pirmin Breu an der Eröffnung in ...
Eröffnung der K-13 auf dem Villmerger Dorfplatz
Vor drei Jahren waren über 1500 Besucher in den Ateliers von verschiedenen Freiämter Künstlern. Dieses Wochenende sollten es noch mehr sein, sagt Mitorganisator Pirmin Breu an der Eröffnung in Villmergen.
Dieses Jahr haben sie einen ganz neuen Weg eingeschlagen. «Zumindest, was die Werbung angeht», sagt Künstler Pirmin Breu, Mitorganisator. Sogar ein Videoflyer mit dem Murianer Musiker, Schauspieler und Erzähler Philipp Galizia ist entstanden, um die Bevölkerung auf die Ausstellung aufmerksam zu machen. Alles andere sei grösstenteils gleich geblieben. Über 30 Künstler haben am Wochenende während der K-13 ihre Ateliers für Besucher geöffnet.
Da im Video zu sehen ist, dass Galizia ohne Hosen dreht, zeigten sich die Organisatoren der K-13 für die Arbeit erkenntlich und schenkten ihm an der Eröffnung eine Jeans, «damit er beim nächsten Mal nicht mehr frieren muss».
Wie der Gang in die Kapelle
«Meine Erinnerungen an das Atelier von meinem Onkel sind etwas Besonderes», erzählt Galizia an der Eröffnung der Ausstellung auf dem Villmerger Dorfplatz. «Es war wie der Weg in die Kapelle», sagt der Musiker, der in einem katholischen Haus gross geworden ist. Die Ateliers sind oft voller Intimität. «Hier sieht man das Scheitern, aber auch den Erfolg des Künstlers.» Und vor allem: die Entstehung dessen, was einen Künstler bewegt. «Es ist der Ort, wo man ein Kunstwerk aus allen Winkeln ansehen kann, wo man die Leidenschaft des Künstlers spüren kann. Oft haben die Besucher grosse Hemmungen, einen Künstler zu fragen, ob man in ihr Atelier gehen darf», erklärt Breu. «Die meisten denken, wenn sie in ein Atelier gehen, müssten sie auch etwas kaufen.»
Anders in einer Galerie, wo man die Kunstwerke anschauen kann. «Viele wollen den Künstler in seiner auch nicht mit einem Besuch stören», weiss Breu. Und genau diese Hemmungen wollen die Organisatoren der K-13 den Besuchern nehmen. Und es scheint aufzugehen: Bei der letzten Ausstellung vor drei Jahren waren über 1500 Besucher mit dabei. «Wir hoffen dieses Jahr auf mehr», verrät Breu. --chg