Beachsoccer: Dejan Stankovic, Sandro Spaccarotella und Jan Ostgen mit Beachsoccer-Nationalmannschaft in Russland
Die Freiämter scheinen sich im Sand wohlzufühlen. Angelo Schirinzi, Trainer der Beachsoccer-Nationalmannschaft hat neun Feldspieler aufgeboten für ...
Beachsoccer: Dejan Stankovic, Sandro Spaccarotella und Jan Ostgen mit Beachsoccer-Nationalmannschaft in Russland
Die Freiämter scheinen sich im Sand wohlzufühlen. Angelo Schirinzi, Trainer der Beachsoccer-Nationalmannschaft hat neun Feldspieler aufgeboten für die «Euro League» an diesem Wochenende in Moskau. Drei Spieler stammen aus dem Freiamt.
Stefan Sprenger
Die Schweizer Beachsoccer-Nati will an die Europameisterschaft. Diese findet im September in Sardinien statt. Damit man dabei ist, braucht es am «Euro League»-Event an diesem Wochenende am besten drei Siege. Am Freitag heisst der Gegner Polen (16.15 Uhr), am Samstag Aserbaidschan (16.15 Uhr) und am Sonntag spielt die Schweiz gegen Gastgeber Russland (17.30 Uhr).
Frühere Turniere im Freiamt haben einiges bewirkt
«Die Russen sind sicherlich der stärkste Gegner», sagt Dejan Stankovic. Der Schweizer Sandfussball-Gott aus Boswil ist aber zuversichtlich. «Damit wir die Qualifikation für die EM nicht schaffen, müsste es ganz blöd laufen.» Das Ziel in Moskau: mindestens zwei Siege. «Wir wollen einfach zeigen, was wir können. Dann klappt das», so der Freiämter Stankovic.
Auffallend bei der Kader-Nominierung von Nationalmannschafts-Trainer Angelo Schirinzi: Von neun Feldspielern stammen drei aus dem Freiamt. Wieso? Der 32-jährige Stankovic, der aus Boswil kommt, sagt: «Früher gab es einige Beachsoccerturniere im Freiamt. Beispielsweise in Muri, Dottikon oder Hägglingen. Das hat wohl einiges bewirkt.» Auch das Beachsoccer-Team «Havana Shots», das seinen Ursprung im Freiamt hat, habe seinen Teil zum Erfolg der Freiämter Beachsoccerspieler beigetragen.
Ein Boswiler, ein Tägliger und ein Dottiker
Neben Stankovic sind Sandro Spaccarotella (aus Tägerig, Spieler bei GC) und Jan Ostgen (aus Dottikon, Spieler bei den «Havana Shots») mit dabei. Die Routiniers Stankovic und «Spacca» und der talentierte Ostgen sollen in Russland möglichst viel Wirbel machen. Dort wird extra ein Stadion aufgebaut für diesen «Euro League»- Event. Bis zu 2000 Fans können zuschauen. Moskau bekommt quasi einen Sandstrand, wo ein Teil der besten Beachsoccerspieler der Welt am nächsten Wochenende ihr Können unter Beweis stellen. «In Moskau sind wir nun schon zum dritten Mal. Und wir spielten dort immer gut. Russland ist also ein gutes Pflaster für uns», sagt Dejan Stankovic, der über 300 Spiele für die Beachsoccer-Nati absolvierte. «Für uns wird dieser Event ein Highlight. Spektakel ist garantiert.» Und hoffentlich darf am Ende die Qualifikation für die EM gefeiert werden.