Der «Bosmeler Märt» lockte auf dem Schulhausareal mit so vielen Ständen wie noch nie
Der dritte Markt in Boswil, zum dritten Mal an einem neuen Ort. An 50 Ständen wurde den Besuchern die ganze kreative und handwerkliche Palette ...
Der «Bosmeler Märt» lockte auf dem Schulhausareal mit so vielen Ständen wie noch nie
Der dritte Markt in Boswil, zum dritten Mal an einem neuen Ort. An 50 Ständen wurde den Besuchern die ganze kreative und handwerkliche Palette geboten. Das OK blickt zufrieden zurück, auch weil das Wetter perfekt mitspielte.
Annemarie Keusch
Die Dichte an Familien mit Kleinkindern ist auffällig. Viele Kinderwagen werden über das Schulareal geschoben. Überall lachen, rennen, schreien Kinder. Das Angebot der verschiedenen Stände zeigt warum. Babykleidung mit kreativen und lustigen Aufdrucken wird genauso verkauft wie Nuggy-Ketten. Und Papa Moll ist da. Ein Foto mit ihm machen, ihm die Hand schütteln – den Kindern gefällts. Und nicht nur ihnen.
«Wir bekamen viele positive Rückmeldungen», sagt Susanna Hildbrand. Zusammen mit Nadja Ferrari, Roland Stöckli und Sandra Gerster hat sie den «Bosmeler Märt» organisiert. «Es ist schon aufwendig», sagt Hildbrand und spricht die Tatsache an, dass das vierköpfige OK zwar viel selber gestemmt habe, die vielen Helfer aber trotzdem unabdingbar waren.
Ganze Region am Markt vertreten
Besucher zufrieden, Standbetreiber zufrieden. Und die Organisatoren? «Dass das Wetter mitgespielt hat, ist natürlich eine grosse Genugtuung für uns», sagt Susanna Hildbrand. Als vielseitigen und tollen Markt ordnet sie das ein, was sich am Samstag auf dem Boswiler Schulareal abgespielt hat. «Es ist ideal hier. Die 50 Stände konnten wir so anordnen, dass alle einen guten Standort hatten», sagt sie. Kommt hinzu, dass vor dem Eingang zum alten Schulhaus alle Essensstände waren. «Das hat sich bewährt. An den Tischen konnten die Besucher sich hinsetzen und alle konnten selber wählen, an welchem Stand sie etwas kaufen wollen», bilanziert Hildbrand.
Und nicht nur beim Essen, wo mit den «Suppetöpflern» und dem Fischerverein zwei Dorfvereine präsent waren, zeigte sich die Unterstützung aus dem Dorf für den Markt. «Fast zwei Drittel der 50 Stände sind aus der Region», weiss Hildbrand. Für das OK sei dies eine besondere Freude. Gestrickte Socken aus Boswil, süsse Köstlichkeiten aus Bünzen, von Hand gefertigte Uhren aus Besenbüren. Waltenschwil, Wohlen, Merenschwand und viele mehr. Die ganze Region war vertreten.
Auch die OK-Mitglieder selber präsentierten ihre Produkte. Roland Stöckli etwa führt in Muri eine Bücher-Brocki und zeigte eine Auswahl seines Sortiments auch in Boswil. Oder Susanna Hildbrand töpfert viel und präsentierte Skulpturen am Markt. «Egal, was es ist, es ist schön, dass kreative Leute ihr Handwerk präsentieren können und das bei den Besuchern ankommt», spricht sie aus eigener Erfahrung.
Sie findet, dass der Markt vor allem durch Vielseitigkeit überzeugt habe. «Es gab zwar Stände, an denen Produkte aus den gleichen Sparten verkauft wurden. Aber das ist das Schöne am Handwerklichen – gleich ist es nie.»