Roland Vock, Anglikon

Do, 03. Mär. 2016

Am 29. Dezember 1967 wurde Roland Vock als erstes Kind von Hans und Helene Vock geboren. Zusammen mit seinen drei Geschwistern André, Astrid und Hans wuchs er auf dem Bauernhof in Anglikon auf. Die Schule besuchte Roland in Anglikon und Wohlen. Schon sehr früh interessierte er sich für die Elektrizität, auch liebte er es, draussen arbeiten zu können. Dementsprechend gross war seine Freude, dass er die Lehre als Netzelektriker bei der IBW Wohlen machen durfte. In dieser Zeit war Roland auch aktiv im Turnverein Anglikon dabei. Im Jahr 1989 trat er der Feuerwehr Wohlen bei, wo er sich 23 Jahre lang sehr engagierte und mit Freude dabei war. Während 18 Jahren war er Chefelektriker und leitete das Elektrokorps der Feuerwehr Wohlen. Unzählige Einsätze und Übungen hat Roland miterlebt. Erste Priorität hatte jedoch immer seine Arbeit bei der IBW. In zahlreichen Kursen hat er sich weitergebildet und somit viel Fachwissen angeeignet. Viele Projekte hat er in dieser langen Zeit als Netzelektriker ausgeführt, bis Mitte Januar war er im Beruf noch voll aktiv. Das sind stolze 33 Jahre, die er bei der IBW tätig war. Bestimmt durfte Roland in dieser Zeit auch viele schöne Momente erleben. Er brachte sich auch gut ins Team ein, hat er doch einige Feste für seine Mitarbeitenden organisiert. Diese liebenswürdige und offene Art wurde bei seinen Vorgesetzten und Berufskollegen sehr geschätzt. Er war immer zur Stelle, wenn er gebraucht wurde.
Die Ferien verbrachte Roland am liebsten in Österreich, und zwar im schönen Burgenland in Rosenberg, dem Heimatort seiner Mutter. Viele schöne und fröhliche Stunden hat er dort mit seinen Eltern verbracht. Es war seine zweite Heimat. Besonders stolz war Roland auch auf seinen Göttibueb Fabian. Mit Fabian und dessen Schwester Melanie durfte er viele schöne und eindrückliche Momente erleben. Sie bedeuteten ihm sehr viel, er hätte für sie alles getan.
Am Samstag, 16. Januar, durften wir noch mit Roland zusammen den 80. Geburtstag seines Vaters Hans feiern. Leider fühlte sich Roland bereits an diesem Tag nicht mehr so gut. Montags darauf ging er dann zum Arzt, dieser überwies ihn sofort ins Spital Muri. Nach zwei Tagen wurde Roland dann ins Kantonsspital Aarau verlegt, während vier Wochen kämpfte er gegen seine schwere Krankheit. Es war für alle eine schwere Zeit, denn Roland war für uns seit dem Spitaleintritt am 18. Januar 2016 nie mehr ansprechbar. Wir hofften so sehr, dass er es schafft, doch leider kam es anders. Roland ist am 15. Februar 2016 im Beisein seiner Familie friedlich eingeschlafen.
Ja, das war Roland, er liebte alle und alle liebten ihn. Wir sind unendlich traurig, er hinterlässt uns eine grosse Lücke.

Roland, wir vergessen dich nie!
Deine Familie


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