Neuer FCW-Präsident im Gespräch

Sa, 04. Nov. 2017

Alp Gürsu (Bild) ist neuer Präsident des FC Wohlen 1904. Mit seiner Wahl entsteht eine klare Abgrenzung zwischen dem Verein und der FC Wohlen AG. Welche Auswirkungen wird das auf den FC Wohlen haben?

 

Alp Gürsu, mit Ihrer Wahl ist Lucien Tschachtli nur noch VR-Präsident der FC Wohlen AG. Sie sind Präsident des Vereins. Wie sieht Ihr Aufgabengebiet konkret aus?

Alp Gürsu: Der Verein und die Mannschaften, die dazu gehören, stehen im Vordergrund. Dazu gehören primär
die Nachwuchsabteilungen. Schnittpunkte mit der AG, der ebenfalls drei Nachwuchsmannschaften unterstehen
(U23, A-Junioren, B-Junioren, Anm. d.  Red), wird es natürlich geben. Lucien Tschachtli wird die Schnittstelle bleiben zwischen dem Verein FC Wohlen und der FC Wohlen AG.

Haben Sie mit der 1. Mannschaft gar nichts zu tun?

Berührungspunkte mit der 1. Mannschaft wird es geben. Wenn Spieler aus dem Nachwuchsbereich Potenzial für das Fanionteam haben, arbeiten Verein und AG zusammen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Team Aargau ist eine Schnittmenge zwischen Verein und FC Wohlen AG.

Was sind Ihre Ziele für den Verein?

In den vergangenen Jahren hat sich der Verein vom Leben in der Gemeinde abgeschottet. Es tat weh, das zu sehen. Auch bei umliegenden Vereinen entstand dadurch eine eher negative Stimmung gegenüber dem FC Wohlen. Wir wollen zurück zu den Wurzeln und dem Dorf als Verein etwas bieten. Momentan sind wir mehr
Konsumgesellschaft als Verein. Alle kommen, konsumieren und gehen wieder. Wir wollen wieder mehr Verein
werden.

Das ganze Interview lesen Sie in der Printausgabe vom Freitag

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