Fussball: Karanovic erneut verletzt

Fr, 08. Sep. 2017

Am Samstag hätte Goran Karanovic nach sieben Monaten Verletzungspause sein Comeback geben sollen. Doch der 29-jährige Spieler des französischen Erstligisten Angers riss sich erneut das Kreuzband. «Es ist nicht zu fassen», sagt er. Die ganze Story lesen Sie in der Freitagsausgabe oder online.

Drama um Karanovic

Am 10. Januar 2017 riss sich Goran Karanovic das Kreuzband. Wenige Tage später wurde er in Strassburg am kaputten Knie operiert. Es folgten mühsame Monate der Rehabilitation. «Damals war es ein harter Schlag. Und ich musste leiden», sagt Karanovic. Der 29-jährige Stürmer, der beim französischen Erstligisten SCO Angers unter Vertrag steht, kämpft sich zurück. «Ich war wieder so richtig fit», sagt der Dottiker.
Vor wenigen Tagen der Schock. Karanovic sprach mit seinem Trainer. «Wir vereinbarten, dass ich diesen Samstag mein Comeback in der zweiten Mannschaft geben werde. Und eine Stunde später geschieht das Unfassbare», sagt der «Freiämter Sportler des Jahres 2013».

Momentan in Dottikon, «entscheiden, wie es weitergeht»

Bei einem Ausfallschritt reisst das Kreuzband im operierten Knie erneut. «Es hat geknallt, ich habe es sofort gespürt, dass es wieder kaputt war», erzählt er. Auf die Frage, wie es ihm geht, antwortet er: «Es ist halt so. Es ist ein härterer Schlag als beim ersten Kreuzbandriss. Aber ich versuche nun, das Beste daraus zu machen.» Momentan ist Karanovic mit seiner Frau Jovana und seinem einjährigen Sohn Danilo bei seiner Familie in Dottikon. «Ich muss nun entscheiden, wie es weitergeht.» Für ihn ist momentan nur eines wichtig: «Ich will gesund werden. Diese Saison hat keine Priorität.» Karanovic hat beim SCO Angers noch einen Vertrag bis Sommer 2018. «Ich will auch danach weiterhin Fussball spielen», sagt er. Karanovic will und wird sich nochmals zurückkämpfen.
Wo und wann er operiert wird, weiss Karanovic noch nicht. Und ebenfalls nicht, ob er die Reha-Phase in Frankreich oder in der Schweiz macht. «Das wird sich alles zeigen», sagt der Stürmer, der beim FC Wohlen fussballerisch gross wurde. Er versucht stark zu bleiben, doch der Schock sitzt noch zu tief nach dem erneuten Rückschlag. «Nun geht alles wieder von vorne los. Das ist nicht zu fassen, aber Realität. Da muss ich durch.»

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