Lehren ziehen

Di, 11. Dez. 2018

«An die Wand stellen und dann erschiessen»: Es ist ein Spruch, der viele erschreckt. Eine solche Forderung, bezogen auf kriminelle Asylbewerber, ist für die meisten jenseits von Gut und Böse. Gleichzeitig ist ein solcher Satz Realität. So etwas und noch viel Schlimmeres hört man an vielen Stammtischen. Die Angst vor all dem Fremden und die Wut auf «die da oben» bringen bei einigen das Fass zum Überlaufen.

Nun darf jeder privat denken, was er will. Die eigene Meinung kann man niemandem verbieten. Wer solche Kommentare aber in einem Medium wie Facebook veröffentlicht, der muss damit rechnen, öffentlich abgestraft zu werden. Dass aber ausgerechnet ein gut ausgebildeter Gemeindeschreiber zu solchen Sprüchen greift, macht das Ganze nur noch tragischer. Dass er sein Amt behalten kann, scheint…

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