Es gibt keine blöden Kühe

Di, 05. Jun. 2018

Zu «Jede Kuh will einen Namen», Kolumne, Dienstag, 29. Mai

Kühe unterscheiden sich höchstens in der Rasse, im Temperament, im Körperbau, im Fell, in der Grösse, im Gewicht. Meist nur wenn sie sich bedroht fühlen, wenn sie brünstig sind oder wenn sie ihre Kälber oder Herde schützen wollen, können sie aggressiv werden. Meistens aber sind sie sanftmütige, glubschäugige, liebenswerte wiederkäuende Nutztiere mit sensiblem Instinkt.

Beispiele gefällig? Denken wir nur an das himmlisch-zarte, fein maserierte Fleisch der Wagyu-Rinder. Diese Qualität wird nur erreicht, weil diese Tiere mehrmals täglich hingebungsvoll massiert, mit Reiswein besprüht und eingeknetet und mit Biertrester gefüttert werden. Dieser enorme Aufwand macht das Fleisch verständlicherweise sündhaft teuer und ist in der…

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