Olympia: Ein Wohler startet in Rio

Mi, 17. Aug. 2016

Cedric Dublers Heimatort ist Wohlen. Am Mittwoch und Donnerstaf startet der 21-Jährige für Australien an den Olympischen Spielen im Zehnkampf. «Ich bin aufgeregt», sagt der Mann mit Wurzeln in Wohlen.

Er ist total fokussiert auf den Wettkampf. Cedric Dubler will sich vor den Wettkämpfen an den Olympischen Spielen nicht gross äussern. Er braucht Ruhe und Konzentration. Der 21-Jährige sagt lediglich: «Ich fühle mich gut und ich bin aufgeregt.» Die Disziplinen des Zehnkampfes finden Mittwoch und Donnerstag statt. Ein Schweizer ist nicht dabei. Dafür Cedric Dubler. In seinem Pass steht bei Heimatort: Wohlen.

Dritter in ewiger Bestenliste

Sein Vater Gabriel Francis Dubler wanderte 1990 nach Australien (Brisbane) aus. Er ist mit der ganzen Familie in Rio vor Ort. Aufgewachsen ist der Vater von Cedric in der Westschweiz. Die Ursprünge der Familie sind in Wohlen. Der Vater schickt dann auch aus Rio ein Bild eines brasilianischen Strohhutes mit der Bemerkungen: «Sind zwar keine Wohler Strohhüte, aber immerhin.»

Schafft er es in die Olympia-Geschichtsbücher?

Dass sein Sohn Cedric Dubler an den Olympischen Spielen dabei ist, ist in vielerlei Hinsicht speziell. Seit 2000 ist er der erste Australier, der im Zehnkampf die Olympia-Limite schafft. 8114 Punkte schaffte er an einem Wettkampf im April dieses Jahres. 14 Punkte über der Olympia- Limite. Es ist das drittbeste Zehnkampf- Resultat eines Australiers – aller Zeiten. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass der junge Mann mit Wurzeln im Freiamt praktisch das ganze letzte Jahr von Verletzungen geplagt war.

Nach der Olympia-Qualifikation ist Dubler überwältigt. In einer australischen Zeitung sagt er: «Es ist ein Traum, dass ich an den Olympischen Spielen starten kann. Ich träume davon, seit ich mit Leichtathletik begonnen habe.» Sein Karrierehöhepunkt bislang: Der zweite Rang an den Junioren-Weltmeisterschaften 2014.

Die ganze Story gibt es in der Mittwochausgabe zu lesen.

Stefan Sprenger

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