Handball: Zubers NLA-Traum

Fr, 18. Mai. 2018

Er spielte letzte Saison bei Handball Wohlen. Nun schnuppert der 24-jährige Seppi Zuber mit Baden an der Nationalliga A. In den Play-offs gegen Basel sind die Badener aber 0:2 im Hintertreffen. «Wir glauben weiter daran», sagt Zuber. Das nächste Spiel ist am Samstag in Basel.

Zuber und der Traum von der NLA

Handball: Der Wohler Seppi Zuber spielt mit Baden in den Play-offs zur Nationalliga A

Die Aue-Halle in Baden ist alt(-ehrwürdig). Am Mittwoch platzte sie aus allen Nähten. 635 Zuschauer sind anwesend. «Das war einer der grössten Spiele meiner bisherigen Karriere. Die Stimmung war genial», sagt der Wohler Seppi Zuber. Baden empfing Basel zum zweiten Play-off-Spiel in der Best-of-5-Serie. Die Basler wollen den Abstieg aus der NLA verhindern, Baden will aufsteigen.

Problem: «Die Basler sind viel effizienter»

«Die Basler sind sehr routiniert», sagt Zuber, der am Flügel links spielt. 19:24 (9:14) verlieren die Badener das zweite Spiel. Die erste Partie in der Basler Rankhofhalle ging knapper aus: 28:32. Das Problem  – vor allem in der zweiten Partie – die Chancenauswertung. «Die Basler sind viel effizienter als wir. Jeder Fehler von uns wird mit einem Gegenstoss bestraft», erklärt Zuber, der Rechtswissenschaft in Bern studiert. Die Trefferquote des Wohlers: Im ersten Spiel erzielte er vier Tore aus sechs Abschlüssen. Im zweiten Spiel drei Tore aus sieben Würfen. Zubers Aufgabe ist übrigens nicht nur das Toreschies­sen. In der Abwehr hat der 1,86 m grosse und 100 kg schwere Mann viel Verantwortung.
Baden liegt mit 0:2 hinten. Am Samstag (19 Uhr, Rankhof, Basel) folgt das dritte Spiel. Baden darf nicht mehr verlieren, sonst platzt der Traum vom Aufstieg. «Wir müssen nun aus unseren Fehlern lernen. Es ist noch nichts verloren. Wir müssen weiterkämpfen», sagt der Freiämter.

Zuber hat sich nach seinem Wechsel im Frühling 2017 von Wohlen zu Baden bestens eingelebt. Mit 140 Saisontoren war er der zweitbeste Schütze des Teams – und der neuntbeste Skorer der gesamten Nationalliga B. Er fühlt sich sehr wohl. Und er bleibt auch in der kommenden Saison dem «Städtli» Baden erhalten.

Weiter Kontakt zu Wohlen

Mit seinem Ex-Team aus Wohlen hat Zuber nach wie vor Kontakt. Er ist an den Heimspielen dabei, wenn er kann. Und ab und an lässt er sich sogar im Training der Wohler Handballer blicken. Zuber freut sich nun auf die dritte Partie und hofft, das der NLA-Traum weiterhin bestehen bleibt.

--spr

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