Goodbye, Matthias Hüppi

Di, 19. Dez. 2017

Es ist ein schneller, aber würdiger Abschied. Kult-Moderator Matthias Hüppi verlässt das Schweizer Fernsehen nach fast vier Jahrzehnten. Der 59-Jährige wird Präsident des FC St. Gallen. Nach seinem letzten «Sportpanorama» am Sonntagabend zeigt sich der Beriker voller Emotionen – und Tatendrang.

Zwischen Abschied und Neuanfang

Der mediale Hype ist gigantisch. In der vergangenen Woche sind in der Schweizer Medienlandschaft über 140 Artikel erschienen über Matthias Hüppi. Nach 38 Jahren verlässt der Moderator das Schweizer Fernsehen und wird Präsident des FC St. Gallen.  Am Sonntag sagte er «Goodbye» in einer nicht alltäglichen «Sportpanorama»-Ausgabe.

Entscheid mit Konsequenzen

Es wurden Ausschnitte aus seiner langen Karriere gezeigt. Und viele Weggefährten sagten ihm «Adieu». Darunter auch sein guter Freund Bernhard Russi, mit dem Hüppi jahrzehntelang die Skirennen kommentiert hatte. Russi sagt: «Als ich zum ersten Mal hörte, dass er neuer Präsident des FC St. Gallen wird, habe ich mich umgeschaut, ob nicht irgendwo eine Kamera ist. Ich dachte, es sei ein Scherz. Mein zweiter Impuls war dann riesige Freude für Matthias.» Russi sagt, dass das Amt des FC-St.-Gallen-Präsidenten ein perfekter Job ist für den enthusiastischen Freiämter Hüppi. «Er ist ein hervorragender Kommunikator und ein Macher. Er wird diese Aufgabe meistern, da bin ich mir sicher.»

Hüppis Entscheid ist mutig. Und sein Entscheid hat Konsequenzen. Seine Frau Cornelia Hüppi ist bei seinem letzten Auftritt am Sonntagabend dabei. «Es ist eine Mega-Chance für ihn – und auch für die ganze Familie», sagt sie. Es sei auch für sie eine aufregende Zeit. Genauso wie für Tochter Mirja, die ebenfalls beim letzten SRF-Auftritt ihres Vater im Publikum sitzt. «Wir stehen voll und ganz hinter ihm», sagt die jüngste Tochter der Familie Hüppi. Und was sagt Matthias Hüppi selbst? Nach einem medialen Marathon nimmt er sich viel Zeit, um mit dieser Zeitung zu sprechen. Dabei wird auch darüber gesprochen, ob die Familie Hüppi nach fast zwei Jahrzehnten Berikon verlassen könnte. «Wir sind sehr verwurzelt auf dem Mutschellen», sagt Hüppi. Trotzdem ist ein Wegzug nicht ausgeschlossen.

Die ganze Story in der Dienstagsausgabe.

 

Von: Stefan Sprenger

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