Fussball: FCW-Trainer über das 2:4

Di, 31. Okt. 2017

Vier Tore in einer Halbzeit kassiert. FCW-Trainer Ranko Jakovljevic ist unzufrieden nach dem 2:4 in Neuenburg. «Wir haben uns selber geschlagen», sagt er und bemängelt das Zweikampfverhalten seines Teams. Nur sechs Fouls erlaubte sich Wohlen. Viel zu wenig.

Nur sechs Mal pfiff der Schiedsrichter Foul an einem Xamax-Spieler. Keine Gelbe Karte holt ein Wohler ab. So gewinnt man zwar den Fairplay- Preis, aber keine Punkte. Bei den Wohlern fehlte es an der Aggressivität, die eben gegen den Leader nötig gewesen wäre, um mitzuhalten.

«Diese Fehler unbedingt abstellen»

Das passive Zweikampfverhalten war ein Problem. Das noch grössere Problem waren die Fehler in der Vorwärtsbewegung. Und das, obwohl man es in der Vorbereitung auf dieses Spiel mehrmals angesprochen hat. «Alle Tore fallen nach Fehlern von uns. Das darf nicht sein. Wir wussten, dass Xamax enorm gefährlich ist mit seinem Umschaltspiel», so Jakovljevic.

Trotzdem geschehen die Fehler. Der Trainer ergänzt: «Man darf verlieren beim Tabellenführer. Aber wir haben uns mit diesen Fehlern selber geschlagen. Das ist sehr schade.»
Das Erfreuliche: Wohlen war in der ersten Halbzeit ebenbürtig. Aber kassiert trotzdem vier Gegentore. Wegen den Fehlern und der mangelnden Defensivarbeit. Aleksandar Cvetkovic und Marko Bicvic in der Innenverteidigung zeigen ein schlechtes Spiel, stehen in den meisten Szenen zu weit weg von ihren Gegenspielern. Auch Dylan Stadelmann sieht in einigen Szenen alt aus. Wenn einige Spieler nicht ihr Maximum zeigen können, wird es ebenfalls schwierig, gegen ein Topteam wie Neuchâtel etwas Zählbares zu holen. Da nützt die ausgeglichene Ballbesitz-Statistik wenig (51 zu 49 Prozent).

In der zweiten Halbzeit musste man Angst haben, dass der FC Wohlen komplett auseinanderfällt und untergeht. «Das konnten wir verhindern», sagt Jakovljevic und fügt an: «Immerhin.» Dies aber auch, weil Xamax nicht mehr so viel machte, wie möglich gewesen wäre. Für den Trainer ist klar, was es jetzt zu tun gibt: «Weiterarbeiten. Und unbedingt die Fehler in der Vorwärtsbewegung abstellen.»

Bis zum nächsten Spiel gegen Aufsteiger Rapperswil- Jona (Montag, 6. November, 20 Uhr, Niedermatten) muss der FC Wohlen aus seinen Fehlern gelernt haben.

--spr

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